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Grosser Schnee (dà xuě 大雪 )

Aktualisiert: 9. Feb.



Die Sonnenposition steht auf der Ekliptik bei 255°. Die Zeitphase:  07.12.- 21.12


Um diese Zeit ist es kalt und feucht, fällt möglicherweise vielen Schnee.

Die Schneeflocken tanzen nicht nur vom Himmel, sondern bleiben eine Weile auf dem Boden liegen. “Ein glückhafter Schnee bringt gute Ernte!" sagt der Volksmund dazu. Der große Schnee, wie eine dickere Decke, hütet die Landwirtschaft vor kaltem Wind, befeuchtet die Erde, vernichtet den Schädling, sodass die Pflanzen im kommenden Frühling gut wachsen können.


Drei natürliche Phänomene:


1.Die Vögel zwitschern nicht mehr.



2. Die Tiger paaren sich, um die nachkommende Generation hervorzubringen.



3. Eine Pflanze ( Iris lactea Pall, var. chinesis (Fish.) Koidz.) beginnt in dieser Zeit

zu keimen und wächst aus der Erde. Diese Pflanze verfügt über starke Wurzeln tief

in der Erde, somit hat sie eine hervorragende Lebenskraft.

Die Pflanze wird in der TCM angewendet, um den Menschen bei Entzündungen

und Blutstauung zu helfen.


Die Bräuche in China:




Essen von Süßkartoffel- Reissuppe: Das ist eine einfache Lieblingsspeise in dieser Zeit, wenn man nach Hause kommt und warm essen möchte.







Tang Hu Lu: Das ist eine traditionelle chinesische Süßigkeit, die aus chinesischen Weißdornfrüchten (Crataegus pinnatifida Bunge) am Spieß besteht und mit Maltose überzogen wurde. In der Kälte ist Maltose fest wie knuspriges Eis. Daher wird es auch "Eisige Tang Hu Lu “ genannt. Im Winter trifft man oft Straßenhändler mit Tang Hu Lu. Die leuchtende rote Farbe lockt Menschen an, besonders Kinder. Nach der TCM helfen Weißdornfrüchte und Maltose bei der Verdauung nach schweren Mahlzeiten.


Um einen Ofen herum sitzen und die Schnee-Landschaft zu genießen. In der alten China trafen sich Freunde, sassen um einen Ofen herum, warfen verschiedene trockene Kräuter in die brennende Kohle. Mit dem duftigen Aroma unterhalten sie sich, brachten die Harmonie in Wallung, und dabei bewunderten sie die schöne Landschaft. Heutzutage gibt es stattdessen einen kleinen Ofen mit wärmenden Tee.


Prävention:



Schützen die Gelenken: In der Kälte sind die Gelenken oft steif oder sogar entzündet. Mit schnellen Bewegungen oder bei schwerem Heben besteht die Gefahr, dass die Gelenken verletzt werden. Ein warmer Schutz der Gelenke kann die Verletzungsgefahr reduzieren.


Akupressur- Punkt Yang Ling Quan (GB 34): Der Punkt hilft die Beweglichkeit der Gelenken und Sehnen. Der Punkt befindet sich unter dem äußeren Knie, eine Aushöhlung zwischen Wadenbein und Schienbein. Den Punkt beider Seiten kann man nach der Bewegung mindestens 60 Mal massieren.


Erwärmen sich langsam: Im Schnee und In der Kälte kommen wir zurück nach Hause. In aller Eile wollen wir einen heißen Tee oder ein warmes Bad nehmen. Aber langsame Erwärmung ist besser! Unsere Gefäße ziehen sich in der Kälte zusammen, mit schneller Erwärmung könnten die Gefäße zerbrechen, sodass Blutung passieren könnte.



Meditation bei fallenden Schneeflocken: Die Welt ist durch den Schnee still und sauber geworden. Eine Meditation in der Situation kann uns beruhigen und besinnen.

“Wenn wir fallende Schneeflocken hören können, gibt es keinen Staub in unseren Herzen." schreibt man im Buddhismus. Vielleicht können Sie mit der chinesischen Musik „Zen bei fallenden Schneeflocken“ dieses Gefühl erfassen.


Ernährung:


In dieser Zeit scheint die Sonnen selten, Nach der TCM fehlt es an Yang- Energie in der Natur. Wir können Gewürze nehmen, die in der Speise dabei helfen, die Yang- Energie zu unseren Körper zu führen. Z. B. Knoblauch, Ingwer, Schnittlauch, Zwiebel, Pfeffer usw.


Rezepte:


  • Aubergine duftet nach Fisch im Topf:

Aubergine 250 g, Tou Fu 150 g, Karotte 150 g, Knoblauchzehen 3 Stücke, Ingwer 5 g, Sesamöl 15 g, Schnittlauch ( oder Petersilie ) 2 g, Reisnudeln 100 g.

1). Vorbereitung: Aubergine in Schnitt schneiden, mit Salz bestreuen. 15 Minuten stehen lassen, damit das Wasser der Aubergine etwas austreten kann. Danach mit etwas Maisstärke bestreuen.

2). Knoblauch, Ingwer und Sesamöl in einem Topf ca. 2 Minuten braten.

3). Aubergine, Tou Fu und Karotten im Topf ca. 10 Minuten dazu braten, je nach Geschmack kann man beliebig Salz, Pfeffer, Sojasoße und Chili würzen.

4). 500 ml kaltes Wasser über die gebratene Speise gießen und mit Reisnudeln ca. 10 Minuten weiter kochen lassen. Danach Schnittlauch oder Petersilie darauf streuen.

Aubergine liefert reichlich Kalium und enthält Folsäure, Kupfer, Vitamin B6 und Magnesium. Sie beschleunigt die Stoffwechselprozesse und lässt die Blutgefäße elastischer werden. Mit Knoblauch und Ingwer fördert das Gericht die Verdauung und Yang- Energie, schmeckt nach dem Fisch, obwohl es keinen Fisch dazu gibt. Außerdem sind gekochte Karotten reich an Vitamin A und Tou Fu an Protein.


  • Salzige Pfeffer- Sesam Keks:

Dinkelmehl 150 g, Reismehl 140 g, Stärke 10 g, Backpulver 2 g, Natron 1 g, gemahlener Pfeffer 2 g, Salz 2 g, schwarzer Sesam 70 g, Sesamöl 100 g, Ei 1 Stück, Ahornsirup 20 g, Essig 2 g, Wasser 10- 15 g.

Die Bestandteile mischen und nach beliebiger Form etwa 15 Minuten mit 160 Grad backen.

Nach 5 Elementen der TCM entspricht der Winter mit etwas salzigem Geschmack. Pfeffer fördert Durchblutung, mit schwarzem Sesam und Sesamöl unterstützen sie gemeinsam die Yang- Energie.


  • Sonnenschein- Tee:

Beifuss 3 g, Lemongrass 2 g, getrockneter Ingwer 2 g, mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und 2 Minuten ziehen lassen.

Beifuss wächst im Sommer üppig, nimmt maximal Sonnenenergie. Im Winter kann die Pflanze unserem Körper  die Yang- Energie  zurückgeben. Getrockneter Ingwer erwärmt unsere mittlere Energie, besonders den Magen. Lemongrass hellt unsere Stimmung auf, erfrischt unsere Energie für Körper und Geist. Der Tee stärkt unser Immunsystem und schenkt uns neue Kraft wie der Sonnenschein im Winter.


Ich wünsche Ihnen Sonnenschein im Wintertag!



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